
„Wenn unser Alltag und dessen Zusammenhänge in Europa auf dem Plan stehen, wenn Menschen ihre Hoffnungen und Ängste austauschen, Wechselbeziehungen untersuchen, Entscheidungswege („Von der Tomate auf dem Abendbrottisch zur Agrarsubvention im Münsterland“) nachvollziehen, Chancen auf Veränderungen ausloten und Erfahrungen „woanders“ machen können, dann braucht man das Interesse an Europa nicht zu wecken, sondern muss es nur (auf-)suchen. Das Interesse an Europa liegt im Supermarkt um die Ecke, im Kühlschrank, am Arbeitsplatz, auf der Straße. Und das passende Curriculum auch.“
Helle Becker: Das Interesse an Europa liegt im Kühlschrank. Ein Curriculum auch. In: Praxis Politische Bildung, 2/2004, S.85-87